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Werkzeugkonstrukteur - was ist das?
Mit einem Werkzeug wird ganz allgemein ein Werkstück bearbeitet durch mechanische Einwirkung. Wenn in der Industrie von Werkzeugen geredet wird, sind in der Regel nicht Schraubenschlüssel, Hammer oder Bohrmaschinen gemeint, sondern Produktionswerkzeuge, die in Maschinen zum Einsatz kommen. Mit diesen Werkzeugen werden Serienprodukte hergestellt. Für jedes neue Produkt, das einmal in großen Stückzahlen hergestellt werden soll, werden Werkzeuge benötigt.
Blechteile werden zum Beispiel mit Stanzwerkzeugen hergestellt, mit Biegewerkzeugen oder Schnittwerkzeugen. Folgewerkzeuge braucht man für kompliziertere Blechteile, die nicht mit einem einzigen Umformvorgang hergestellt werden können.
Für Kunststoffteile braucht man Spritzgusswerkzeuge oder auch Spritzgussformen genannt. Verschiedene Produkte erfordern passende Werkzeugtypen wie z.B. Extrusionswerkzeuge für Stangenprofile, Blasformwerkzeuge für Flaschen oder Mehrkomponentenwerkzeuge.
Der Werkzeugkonstrukteur konstruiert die Werkzeuge und im Werkzeugbau, einer großen Werkstatt, werden sie dann mit Hilfe von Werkzeugmaschinen gebaut. Der Werkzeugkonstrukteur muss sich also mit der Werkzeugtechnik und in der Produktion gut auskennen und auch wissen, wie im Werkzeugbau gearbeitet wird.
Wie arbeitet der Werkzeugkonstrukteur?
Er beginnt mit dem Produkt. Durch eine Zeichnung oder einen CAD-Datensatz erfährt er, wie das neue Produkt aussehen soll. Daraus ergeben sich zunächst grundsätzlich die Herstellungstechnik und der Werkzeugtyp. Der Werkzeugkonstrukteur konzipiert und konstruiert dann in allen Einzelheiten das Werkzeug, mit dem sein Produkt später hergestellt wird. |
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